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Ringelblume © fotolia.de

Die Ringelblume ist eine orange leuchtende Wunderpflanze, die heilt.

Neben volksmedizinischer Anwendungen diente die Ringelblume (Calendula officinalis) als Wetterstation: Geschlossener Blütenstand bedeutete Regen, ein offener verhieß gute Stimmung. Die Anwendung in der Antike ist unsicher, bekannt ist, dass Hildegard von Bingen sie als „Ringele“ mit den Eigenschaften „kalt und feucht“ erwähnte.

Die Auszüge der Ringelblumenblüte wirken entzündungshemmend und fördern die Wundheilung. Sie werden in Form von Salben, Tinkturen oder Umschlägen zur äußerlichen Behandlung von entzündlichen Erkrankungen der Haut und der Schleimhäute, schlecht heilenden Wunden, leichten Verbrennungen, Quetschungen und auch zur Behandlung von Krampfadern eingesetzt.

Innerlich wird die Ringelblume bei Magen- und Darmbeschwerden angewandt und hat eine wohltuende Wirkung bei allgemeinen Frauenproblemen.

Die Ringelblume verfügt über ein minimales Sensibilisierungspotenzial, allergische Erscheinungen gibt es kaum. – Sie gehört in jede Hausapotheke.

Wie wird die Ringel­blumen-Salbe zubereitet?

Die Herstellung erfolgt unter Wahrung traditioneller Erkenntnisse und nach moderner Rezepturtechnik: Voraufschluss der Wirkstoffe in der Blüte, Extrahieren in fettreicher Salbengrundlage, Abtrennung, Filtration, Reinigung, Kaltrühren und Abfüllen.

Eine qualitativ hochwertige Ringelblumensalbe zeichnet sich durch hohen Wirkstoff und Homogenität in der Konsistenz und Farbe aus. Sie wird in der Volksheilkunde als auch bei ärztlichen Therapien angewendet.