Fieberblasen © fotolia.de

Fieberblasen (Herpes labialis) werden durch Herpes simplex Viren verursacht, ein großer Teil der Bevölkerung (ca. 85%) ist mit diesen Viren infiziert- daher stellt Herpes labialis eine häufige Erkrankung dar.

Die Primärinfektion erfolgt oft schon im Kindesalter. Die Viren schlummern im Körper, bis sie durch verschiedene auslösende Faktoren aktiv werden. Zu den Auslösern zählen: Stress, starke Sonneneinstrahlung, ein geschwächtes Immunsystem und Erkältung bzw. grippaler Infekt. Daher treten Fieberblasen häufig in der kalten Jahreszeit auf.

Nach den ersten Anzeichen – Kribbeln und Spannungsgefühle – bilden sich schmerzhafte und oft stark juckende Bläschen, vor allem am Lippenrand. Das Therapieziel besteht darin, die Ausbreitung der Viren zu verhindern.

Neben den chemischen Wirkstoffsalben gibt es gute Alternativen auf pflanzlicher Basis. Sehr gut bewährt haben sich Salben mit Melissenblätterextrakt, auch Rhabarberwurzel- und Salbeiextrakt kommen zum Einsatz. Diese rein pflanzlichen Präparate haben den Vorteil, dass sie besonders gut verträglich sind und auch für Kleinkinder bedenkenlos eingesetzt werden können.

Bei der Anwendung ist v.a. darauf zu achten, dass sie frühzeitig beginnt, 4 x täglich erfolgt, und nach Abheilen der Fieberblase noch einige Tage fortgesetzt wird.

Die Verlaufsdauer der Fieberblasen von 7 – 10 Tagen ohne Behandlung kann durch Anwendung dieser Salben deutlich verkürzt werden.

Einem häufigeren Auftreten von Fieberblasen (6 x im Jahr und öfter) kann auch durch den Einsatz von Pflanzenpräparaten z.B. mit Echinacea purpurea vorgebeugt werden.