Venentipps für den Winter © fotolia.de

Venenleiden sind, wie zahlreiche Studien zeigen, eine Volkskrankheit. Risikofaktoren wie Bewegungsmangel, Übergewicht, unausgewogene Ernährung sowie erbliche Faktoren und Alter können die Entstehung von Beinvenenerkrankungen fördern.

Ein zusätzlicher Hauptfeind der Venen ist die Wärme. So zeigen Venenstudien, dass fast ein Drittel der Betroffenen nicht nur an heißen Sommertagen, sondern das gesamte Jahr unter Venenproblemen leidet.

Bei Wärme erweitern sich die Venen, es kommt zur Blutstauung und schließlich zu Ödemen (Wasseransammlung im Gewebe). Daher: Achtung vor stark überhitzten Wohnräumen in der kalten Jahreszeit!

Eine weitere wichtige Rolle spielt im Winter die Kleidung: Schuhe, besonders Stiefel sollten nicht zu eng und zu hoch sein, weil sie sonst den Blutrückfluss aus den Beinen behindern. Bequeme und feste Schuhe mit flachen Absätzen hingegen unterstützen die Venen-Muskel-Pumpe bei ihrer Arbeit.

Eine beliebte Beschäftigung in der kalten Jahreszeit sind Saunabesuche. Doch Vorsicht bei schweren Beinen! Saunieren Sie nur in einem Ausmaß von höchstens drei Gängen pro Saunabesuch, dabei hinlegen, nicht sitzen, sonst sackt das Blut in die Beine. Damit sich nach dem Saunagang die Venen wieder zusammenziehen, ausgiebige Kaltwasseranwendungen an den Beinen durchführen.

Wer seinen Venen auch in der kalten Jahreszeit etwas Gutes tun möchte, der sollte sich trotz winterlicher Temperaturen sehr bewegen. Am besten ist es, soviel Zeit an der frischen Luft zu verbringen wie möglich. Sehr gut eignen sich Spaziergänge und Wandern. Ebenso gesund sind Nordic-Walking oder Ski-Langlauf. Bewegung regt die Muskel-Venenpumpe in den Beinen an und bringt so den Kreislauf in 
Schwung. Massieren sie Ihre Venen regelmäßig mit Venensalben und -cremen!

Beachten Sie die goldene Regel, die besagt: Lieber liegen und laufen statt sitzen und stehen!